Die Liberalen haben bei den Landtagswahlen wieder Tritt gefasst:
Gestärkt und gefestigt geht die FDP aus der Krise hervor!Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
als wir bei der Vorstellung unseres neuen "Politbüros" an der Gminderstraße 22 in der Tübinger Vorstadt Mut und Zuversicht ausstrahlten, hielt das so manche(r) für reinen Zweckoptimismus. Aber die Wahlergebnisse in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen haben uns Recht gegeben: Die Krise der FDP ist vorüber!
Wir werden deshalb nicht übermütig. Wir werden zwar mit neuem Selbstbewusstsein, aber trotzdem weiterhin bescheiden auftreten. Unsere Mandatsträger in Bund, Land, Region, Kreis, Städten, Gemeinden und Ortschaften werden konsequent ihre Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger tun. Und das gilt auch für den Kreisverband Reutlingen und seine Ortsverbände. Wir müssen alle weiterhin gemeinsam daran arbeiten, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen.
Mit der Stabilisierung der FDP im nördlichsten und den Zugewinnen im größten Bundesland sind die Liberalen wieder ein wichtiger Faktor im politischen Spektrum geworden. Die klare Haltung bei der Wahl von Joachim Gauck zum Bundespräsidenten hat genau wie die Verhinderung von Suvbentionen für Schlecker die Glaubwürdigkeit der FDP gestärkt. In Handel, Handwerk und Gewerbe, bei mittelständischer Industrie und Dientsleistern ist angekommen, dass es nur eine Partei gibt, die kleine und mittlere Untenehmen in der Wirtschaft nicht schlechter behandelt wissen will als große.
In Nordrhein-Westfalen hat sich ausgezahlt, dass die Liberalen der rot-grünen Schuldenpolitik nicht zugestimmt und lieber eine Parlaments-Neuwahl riskiert haben. Christian Lindner hat Recht, wenn er auf die damit verbundene Prinzipienfestigkeit und Charakterstärke hinweist. Dass in Schleswig-Holstein der eigenständige Kurs der FDP belohnt wurde, hat Wolfgang Kubicki immer wieder betont. Den Menschen ist in beiden Ländern aufgefallen, dass sich die Liberalen im Stil der politischen Auseinandersetzung von den anderen Parteien unterscheiden.
Unsere baden-württembergische FDP steht in der Tradition von Theodor Heuss und Reinhold Maier, Emmy Diemer-Nicolaus und Elly Heuss-Knapp, Eberhard Wildermuth und Eduard Leuze. Gerade bei den Feiern zum 60jährigen Bestehen unsere Landes ist wieder deutlich geworden, welchen gewichtigen Anteil die Liberalen an der Gründung des Südweststaates haben.
Den Bürgerinnen und Bürgern wird aber auch immer klarer, dass Baden-Württemberg in Gegenwart und Zukunft eine starke FDP braucht. Die grün-rote Landesregierung darf die soliden Grundlagen unserer Wirtschaft nicht durch eine neue Schuldenpolitik gefährden. Sie darf das gewachsene und beste Ergebnisse liefernde Bildungssystem nicht durch Experimentier-Sucht an Eltern und Schulen vorbei zerstören. Und Grün-Rot darf auch die sehr gute Infrastruktur unseres Landes nicht aus reiner Ideologie aufs Spiel setzen.
Die FDP war, ist und bleibt eine wichtige politische Kraft in Kreis und Stadt Reutlingen wie in der gesamten Region Neckar-Alb. Wenn die Liberalen auf Landes- oder Bundesebene einmal schwächeln, ist das nicht von Dauer. Deshalb war es gut, dass wir hier vor Ort immer Kurs gehalten haben. Und das wollen wir auch weiterhin tun!
Es grüßt Sie herzlich
Ihr Hagen Kluck Vorsitzender der FDP im Kreis Reutlingen
14.05.12
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