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Presseberichte

Liberale stehen zur Kulturkonzeption:

Endlich Platz für die Tonne

FDP-Stadträte wünschen rasche Umsetzung des Wettbewerbsergebnisses

Hagen KluckReutlingen. Dass Reutlingens Tonne-Theater jetzt auf  Gelände der früheren Listhalle eine dauerhafte zweite Spielstätte bekommt, erfüllt die Liberalen mit Genugtuung. „Was lange währt, wird endlich gut“, kommentierte Stadtrat Dr. Knut Hochleitner bei einem liberalen Stammtisch der Gemeinderatsfraktion im „Joli“ das Ergebnis des Architektenwettbewerbs. Endlich könne das Theater aus der Enge der Planie in die kulturell geprägte Mitte der Stadt aufrücken. Damit werde die von der FDP immer mit getragene Kulturkonzeption weiter komplettiert. 

 Stadtrat Dr. Carl-Gustav Kalbfell bekräftigte, dass die FDP die Verfestigung des Planie-Provisoriums von Anfang an abgelehnt habe. Bereits vor zweieinhalb Jahren habe man sich auf die Suche nach einem geeigneteren Standort gemacht. So sei von Knut  Hochleitner das Postareal ins Gespräch gebracht und auf das Wendler-Gelände hingewiesen worden. Julius Vohrer habe schließlich den  Listhallen-Standort vorgeschlagen. „Damit stießen wir bei den anderen Fraktionen erst auf großen Widerstand“, erinnerte Fraktionsvorsitzender Hagen Kluck, „aber dann hat sich die Vernunft doch durchgesetzt“.

Umbauten im Altbestand der Planie-Fabrikgebäude und auch der später ins Auge gefasste Neubau an der Urbanstraße wären nach Meinung von Stadtrat Prof. Dr.Willi Weiblen „unkalkulierbare Kosten-Risiken“ gewesen.  Bei der jetzt gefundenen Lösung werde die FDP darauf achten, dass der Kostendeckel von 7,8 Millionen Euro auf jeden Fall eingehalten wird. Dazu sei es auch notwendig, nach der Feinplanung rasch mit dem Bauen zu beginnen.

Knut Hochleitner freute sich, dass die Theaterleute schneller als andere die Chancen des Neubaus am neuen Standort begriffen. Jetzt bekomme man ein barrierefreies Theater mit allen publikumsintensiven Nutzungen auf einer Ebene. Das Gebäude ermögliche auch viel experimentierendes Theater und könne später erweitert werden. Über vier Etagen verteilte Räume, fehlende Fluchtwege, Unsicherheiten mit Altlasten, schlechte ÖPNV-Anbindung, fehlende Parkplätze und vorprogrammierter Ärger mit Nachbarn seien nun bald Vergangenheit. 

Die vier liberalen Stadträte waren sich mit ihren Gesprächspartnern beim Joli-Stammtisch einig: Damit das künftige Theatergebäude auch richtig mit der Stadthalle korrespondieren kann, muss jetzt noch der „Stummelsteg mit dem potthässlichen Auf- und Abgang“ verschwinden. 

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