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Presseberichte

Hebammen werden auch in Zukunft gebraucht!

FDP-Ortsvorstandsmitglied Angelika Wagner:
                     

Wagner Angelika120Weil jede Frau frei entscheiden können muss, wo und wie sie ihr Kind zur Welt bringt, darf nach Ansicht von FDP-Ortsvorstandsmitglied Angelika Wagner der Beruf der Hebamme nicht sterben. Sie begrüßt mit Nachdruck, dass die Liberalen sich für die Hebammen in Deutschland stark machen und sich einer Petition anschließen, die gegen eine Neuregelung bei der Haftpflichtversicherung protestiert. "Immer weniger Hebammen und Geburtshelfer können die hohen Versicherungskosten tragen", betont Wagner. Sie verweist darauf,  dass es voraussichtlich ab Juni 2015 wegen des Ausstiegs des letzten Versicherungsanbieters den Hebammen kaum noch möglich sein werde, eine Haftpflichtversicherung abzuschließen.

 

Wenn in Berlin jetzt nicht umgehend eine politische Lösung gefunden wird, ist das das Ende der Hebammen in Deutschland. Angelika Wagner hat selber vier Kinder geboren und sechs weitere aufgezogen. Ohne Hebammen falle nicht nur die Entscheidungsfreiheit für werdende Mütter weg, sondern auch die Begleitung bei der Geburtsvorbereitung und der Rückbildung sowie die Unterstützung junger Mütter und Familien.

Sie  kann sich nicht vorstellen, dass es dieses wichtige Angebot in Zukunft nicht mehr geben wird. Bereits in den vergangenen zehn Jahren hatten sich die Haftpflichtversicherungskosten für Hebammen mehr als verzehnfacht. Ab Juli sollen die Kosten auf 5091 Euro jährlich steigen. Dagegen steht ein durchschnittlicher Stundenlohn von 8,50 Euro netto.

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