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Presseberichte

FDP ehrte langjährige Mitglieder mit der Theodor-Heuss-Medaille:

Freiheit und Verantwortung verinnerlicht


Irmgard Naumann 40 Jahre - Heike von Raven und Angelika Wagner 25 Jahre dabei

phoca thumb l Ehrung 270414 DSC 5564Reutlingen. „Die FDP macht es einem nicht immer einfach, bei der Stange zu bleiben“, bekannte der Landtagsabgeordnete Andreas Glück freimütig bei der Ehrung verdienter Parteimitglieder in Reutlingen. Aber Irmgard Naumann stehe auch nach vier Jahrzehnten Mitgliedschaft treu zur liberalen Sache. Die FDP-Kreisvorsitzende Wibke Steinhilber ergänzte: Dr. Heike von Raven, Angelika Wagner und Manuel Weber-Bleyle halten die Grundsätze von Freiheit und Verantwortung auch nach einem Vierteljahrhundert noch hoch.

 

Alle wurden bei einer Matinée im Café Sommer mit der Theodor-Heuss-Medaille ausgezeichnet. Wibke Steinhilber konnte dazu viele Liberale in der alten Backstube begrüßen. Sie hatte auch die passende Umrahmung dafür ausgesucht: Daniél Iberra beglückwünschte die Jubilare mit Liedern von Menschlichkeit, Freundschaft und Freiheit. Was der Latin-Pop-Poet musikalisch ausdrückte, formulierte die FDP-Kreisvorsitzende in einem Appell an alle, gerade jetzt die Kraft der Freiheit zu stärken.

Irmgard Naumann tut das ihrige dazu. MdL Glück freute sich, dass die Grabenstettener Schulleiterin und langjährige frühere Präsidentin des Uhland-Chorverbandes bei der Gemeinderatswahl in Bad Urach kandidiert. „Für eine Liberale, die eine Freiheit des Handelns für sich beansprucht und auch die Verantwortung für das eigene Handeln übernimmt, gibt es eben keine andere politische Heimat“, betonte der Landtagsabgeordnete. Irmgard Naumann sei sich immer der Wichtigkeit gesellschaftspolitischen Engagements bewusst gewesen. Im Beruf, im Ehrenamt „und auch an ganz unerwarteten Orten wie der Bürgerwerkstatt bezüglich der Kreiskliniken“.

Dass Heike von Raven vor fast 26 Jahren der Partei beitrat, bezeichnete Dr. Knut Hochleitner als Glücksfall. Dass die einstige Tübinger FDP-Kreisvorsitzende dann nach Reutlingen zog, sei ein weiterer Glücksfall gewesen. „Sie war und ist eine Kämpferin in der Familie, im Beruf und in der FDP“, sagte der Reutlinger Ortsvorsitzende und Stadtrat. Als Schatzmeisterin sei sie im Ortsvorstand unersetzbar. Dass die Unternehmerin sich trotz ihres Einsatzes in Beruf und Politik noch ehrenamtlich als Kirchengemeinderätin, als Vorsitzende des Schulfördervereins der Hermann-Kurz-Schule und seit rund 20 Jahren als Elternbeirätin ehrenamtlich betätige, sei nicht hoch genug zu bewerten.

Über zehn Jahre Kreisvorsitzende in Reutlingen war Angelika Wagner. „Obwohl sie in einer Kampfabstimmung gewählt wurde, erwarb sie sich sehr schnell den Respekt aller Liberaler“, erinnerte Stadtrat Hagen Kluck. Sie habe den FDP-Kreisverband immer mit ruhiger Hand geführt, sich bei allen Kommunalwahlen und auch als Zweitkandidatin bei der Landtagswahl eingebracht. Das von ihr ins Leben gerufene Boule-Turnier der Liberalen sei mittlerweile eine feste Größe im spätsommerlichen Terminkalender Reutlingens. Der anthroposophisch geprägte Haushalt der heutigen Vorsitzenden der Liberalen Senioren-Initiative sei immer Ort vieler interessanter Begegnungen und Feste gewesen.

Prof. Dr. Willi Weiblen würdigte Manuel Weber-Bleyle als „liberalen Individualisten“. Der Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwalt habe sich auch noch der klassischen Hausmusik und dem Jazz verschrieben. An parteipolitischen Disputen beteilige er sich nicht, aber zum Boule-Spiel radele er schon mal in die Pomologie. „Ob an der Basis oder in Funktionen – wir brauchen alle Liberalen“, schloss FDP-Kreischefin Steinhilber. Es sei ermutigend, „ wenn Menschen mit den unterschiedlichsten Lebensentwürfen für die Sache der Freiheit einstehen“.

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