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Presseberichte

Liberale feierten ihr Bockbierfest mit Musik und Politik:

Es floss viel Bier in Wannweil
Wibke Steinhilber nahm die Einschränkung bürgerlicher Freiheiten aufs Korn

Wannweil. Mit einem rauschenden Fest bedankten sich die Liberalen für ihr Super-Landtagswahl-Ergebnis in Wannweil. Beim Bockbierfest von FDP und Freier Liste ging es in der Bahnhofsgaststätte wieder hoch her. Zu den Akkordeonklängen von Berthold Grauer wurde vielstimmig „Es gibt viel Bier in Wannweil“ gesungen. Edmund Teufel sorgte mit einem Frei-Fass „Teufelsbock“ für die Umsetzung. Humorvoll nahm Wibke Steinhilber die Politik der Großen Koalition in Berlin und die Koalitionsverhandlungen zwischen Grünen und CDU in Stuttgart aufs Korn.

„Anstelle der bei der Wahl zu schwach gewordenen Roten steigen jetzt die Schwarzen ins grüne Lotterbett“, stellte sie fest, „die CDU hat fünf Jahre lang die Regierungs-Politik von Herrn Kretschmann heftig kritisiert, aber wenn es um Regierungs-Posten geht, will sie dabei sein“. Die FDP-Kreisvorsitzende wunderte sich über die neuen Verbotspläne der Bundesregierung in Sachen Werbung: „Irgendwie sind unsere Regierungsparteien auf dem falschen Dampfer. Sie steuern immer mehr auf einen Vormundschafts-Staat zu, der uns Bürgern nichts zutraut und Verbraucher für unmündig hält“.

 

Die AfD-Wähler forderte Wibke Steinhilber auf, mal das Programm dieser angeblichen Alternative zu lesen. Da wolle man das Arbeitslosengeld abschaffen und Kindergeld nur noch an vollständige Familien zahlen. Und die AfD-Vorsitzende Frauke Petry sei dagegen, dass auf deutschen Kindergeburtstagen „Happy Birthday“ gesungen werde. Zur AfD-Forderung nach einer auf den religiösen Überlieferungen des Christentums basierenden deutschen Leitkultur würden die Vorstöße gegen die Religionsfreiheit eigentlich nicht passen. Schließlich habe schon der Preußen-König Friedrich der Große dafür plädiert, „jeden nach seiner Fasson selig werden zu lassen“.

Die FDP sei mittlerweile die einzige Partei, die für die Freiheitsrechte der Bürgerinnen und Bürger eintrete. Alle anderen machten bei der Einschränkung bürgerlicher Freiheit mit. Der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl lobe sogar öffentlich, dass man dabei mit den Grünen viel mehr hinkriege als mit der FDP. Wibke Steinhilber forderte auch im Namen von FL-Gemeinderat Helmut Bader und FDP-Kreisrat Hagen Kluck alle auf, sich vor allem die Freiheit zum Feiern nicht nehmen zu lassen. Und fröhlich sang sie mit: „Es gibt viel Bier in Wannweil, / Es gibt auch Wein. / Drum bleib ich hier in Wannweil. / Hier will ich sein. / Es geht heiß her in Wannweil / An manchem Fleck. / Und von dem vielen Feiern / Geht der Durst auch weg“.

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