Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Deutschland, Europa und die gesamte Weltgemeinschaft erleben eine seit Generationen nicht mehr gekannte Pandemie. Wir alle sind in unterschiedlicher Weise betroffen. Seien es Unternehmer, Selbstständige, Familien, Angehörige einer Risikogruppe, Bewohner im Pflegeheim oder Angestellte im Gesundheitssystem, sie alle beschäftigen Fragen und Sorgen, wie es weitergehen wird und wann wir wieder alle gemeinsam zu einem normalen Leben zurückkehren können.
 
Wir müssen diesen langen Weg gemeinsam gehen.

Mich haben in den vergangenen Wochen die rückgängigen Infektionszahlen positiv gestimmt, die nun weitere und notwendige Lockerungen möglich machen. Ich kann mir den positiven Trend vor allem damit erklären, dass die Bürgerinnen und Bürger in den letzten Wochen sehr viel Eigenverantwortung an den Tag gelegt haben, um sich und ihr Umfeld zu schützen.

Dafür möchte ich allen danken! Umso eigenverantwortlicher wir sind, umso mehr Freiheiten können wir zurückerlangen.

Für uns Freie Demokraten ist dabei klar, dass das langsame Vorgehen der Landesregierung bei der Öffnung die sich nun abzeichnende Wirtschaftskrise verschärfen wird. Obwohl auch die Zahlen in Baden-Württemberg eine gute Entwicklung nehmen und ein schnelleres Vorgehen möglich wäre, verschließt die grün-schwarze Koalition die Augen vor der wirtschaftlichen und sozialen Realität im Land.

Schon ein Blick auf die Region Reutlingen zeigt das Ausmaß der Krise. Bis dato (Stand 8. Mai 2020) sind bei der IHK Reutlingen insgesamt knapp 20.000 Anträge für die Corona Soforthilfe eingegangen. Für Baden-Württemberg liegt die Zahl insgesamt bei ca. 380.000.

Wir machen uns deswegen in der Region Reutlingen, im Land und im Bund für Programme zur wirtschaftlichen Belebung stark. Den Unternehmen und Menschen im Land muss wieder die Möglichkeit gegeben werden, finanzielle Rücklagen bilden und Schulden abbauen zu können. Dabei sagen wir eindeutig, dass wir weiter verantwortlich handeln müssen. Wir waren zwar die ersten, die Lockerungen gefordert haben, wir werden aber auch die ersten sein, die, wenn es nötig ist, neue Einschränkungen fordern werden.

An dieser Stelle möchte ich mich deswegen bei allen Mandatsträgern der Freien Demokraten aus der Region für Ihr Engagement bedanken. In der aktuellen Zeit sind sie die Stimme für Verantwortung und Freiheit.

Schauen Sie also bitte immer wieder auf die Terminseite auf unserer Website; regelmäßig machen wir Ihnen interessante Angebote, sofern Sie aktuelles von der kommunalen bis hin zur Europapolitik erfahren oder aber auch direkt mitdiskutieren wollen mit unseren Abgeordneten Rudi Fischer aus dem Landtag BW, Pascal Kober aus dem Bundestag und Andreas Glück aus dem Europaparlament.

Ich wünsche Ihnen allen gute Gesundheit und weiterhin viel Durchhaltevermögen.

Reinhold Maas


portal liberal

Das Konjunkturpaket ist kein Zukunftskonzept
Mit einem riesigen Konjunkturpaket will die schwarz-rote Koalition die Wirtschaft in der Coronakrise ankurbeln. Kostenpunkt: 130 Milliarden Euro. Die Freien Demokraten sehen Licht und Schatten: Das Konjunkturpaket enthält zwar wichtige Aspekte wie die temporäre Senkung der Mehrwertsteuer. Insgesamt aber handelt es sich aber um sehr teure Vorschläge. FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg befürchtet, dass falsche Anreize gesetzt werden. Sie sagt: "Manches an dem Konjunkturpaket der Großen Koalition geht in die richtige Richtung, vieles ist aber inkonsequent und teurer als nötig. Wir brauchen einen mutigeren Wachstumsimpuls durch einen Dreiklang aus Entlasten, Investieren und Entfesseln."
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Freie Demokraten stehen an der Seite der Bürger Hongkongs
Vergangene Woche hat der Chinesische Volkskongress ein Sicherheitsgesetz für Hongkong verabschiedet. Damit wäre es Polizeikräften des Festlands erlaubt, gegen Hongkonger Bürger vorzugehen. "Was in Hongkong geschieht, muss die freie Welt besorgen", warnt FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg. Denn "China untergräbt mit dem Sicherheitsgesetz das Prinzip ,Ein Land, zwei Systeme' und zeigt, dass es sich nicht um internationale Vereinbarungen schert." Nun sei es an Deutschland, der EU und der internationalen Gemeinschaft ein Zeichen zu setzen. Am 4. Juni, dem Jahrestag des Tian'anmen-Massakers, demonstrierte die FDP-Generalsekretärin deshalb mit den Jungen Liberalen vor der chinesischen Botschaft. Demonstration, Menschen, Teuteberg
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